Berlin im WandelBlog

3 vollkommen einzigartige Weihnachts- / Wintermärkte in Berlin

In einer so großen Stadt wie Berlin findet man gerade an jeder Ecke einen Weihnachtsmarkt mit gut duftenden Ständen, an denen man mit Glühwein und gebrannten Mandeln verwöhnt wird. Ich möchte dir in diesem Beitrag drei verschiedene Weihnachtsmärkte im Zentrum zeigen, die nicht nur immer einen Besuch wert sind: Sie sind auch auf ihre Art und Weise einzigartig.

3. Von 0815 bis Geisterbahn am Alex

Um Alexanderplatz, Fernsehturm, Marienkirche und Alexa kann man sich gleich auf drei Märkten tummeln. Zwei Riesenräder (gegenüber vom Roten Rathaus und hinter dem Alexa Shopping Center) sind zwar schon gut von weitem zu sehen, doch wen der Nervenkitzel packt, sollte auf jeden Fall die Kirmes „Wintertraum“ hinter dem Einkaufszentrum besuchen. Hier warten Buden für Spieler, typische Jahrmarktsattraktionen wie die „Wilde Maus“, ein „Break Dancer“ und ein „Music Express“, eine Geisterbahn und für die ganz ausgeflippten noch ein BoosterMaxx (bei dem man hoch über der Stadt einen Looping dreht … siehe hier). Auf dem Wintertraum kann man sich noch bis zum 23. Dezember durch die Luft wirbeln lassen.

Traurig für viele Fans dieses Spektakels: Die Eventfläche hat sich wesentlich verkleinert. Durch die Baustelle des neuen Hochhauses neben dem Shopping Center bleibt nicht mehr so viel Platz für die „dicken“ Attraktionen für die ganz harten Kirmesbesucher.

Wer sich mit so einem Rummel nicht anfreunden kann, wird aber vielleicht beim Eislaufen an der Marienkirche glücklicher. Auch Kinder kommen hier auf ihre Kosten. Sie können drei Mal am Tag dem Weihnachtsmann in seinem Schlitten begegnen. Der Markt wird bis zum 29. Dezember betrieben. Und auch die zweite Eislaufbahn und das Partyhaus auf dem Alexanderplatz werden noch bis Silvester stehen.

2. Schick auf dem Gendarmenmarkt

Schick, ja, ruhig und mit großem Wert auf Stände voller Handwerkskunst, lädt der „WeihnachtsZauber“ auf den Gendarmenmarkt. Dieser Markt ist auf jeden Fall etwas für jene Berliner, die auch gerne sonntags die Designer im Mauerpark besuchen. Zwischen dem Deutschen, dem Französischen Dom und dem Konzerthaus kann man gemütlich schlendern und shoppen.

Die Zielgruppe ist eine ganz andere als am Alexanderplatz. Das merkt man auch daran, dass man hier einen Eintritt bezahlen muss. Der ist zwar nicht hoch (nur 1 Euro), doch schreckt wahrscheinlich den ein oder anderen Gelegenheitsbesucher ab. Das hilft aber übrigens nicht gegen das Gedränge am Wochenende.

Ich mag diesen Markt, da es hier auch Innenbereiche gibt, die einer Frostbeule wie mir nach dem Schlendern eine kleine Wärmepause verschafft. Hier findet man weitere Läden und man kann sich im Café mit allen möglichen Heiß- und Kaltgetränken, Kuchen und Co. verwöhnen lassen.

Auf einer Bühne vor dem Konzerthaus gibt es Musik- und Tanzeinlagen, die noch bis zum 31. Dezember für Unterhaltung sorgen.

 

1. Klein aber mit Feuerbowle im Nikolaiviertel

Wieder einmal bin ich überrascht, wie wenig das Nikolaiviertel besucht wird. Dabei haben sich die Damen und Herren auch dieses Jahr wieder etwas schönes einfallen lassen.

Bei dem schnuckelig kleinen „Winter-Filmfestival“, bei dem die „Feuerzangenbowle“ nicht nur ausgeschüttet, sondern auch drei mal am Tag gezeigt wird, kann man sich in gemütliche Sofas kuscheln und mit süßen und salzigen Leckereien verwöhnen.  Auch Sonntags lohnt sich ein Besuch im romantischen Viertel, wenn für die kleinen Besucher Filme wie „Aschenputtel“ oder „Frozen“ laufen.

Der Hauptfilm startet bis zum 01. Januar täglich um 14:30 Uhr, 17:00 Uhr und 19:30 Uhr. Familienkino gibt es sonntags um 14 Uhr. Der Eintritt ist immer frei.

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