Berlin im WandelBlogDokuguides

5 Gründe, warum Berlin einen richtig guten Audioguide braucht

1) Es gibt noch keinen Audioguide über das historische Berlin

Traurig, aber wahr: Wühlt man sich durch das Angebot an Audioguides der Hauptstadt, findet man zwar viel Geschichte, die wirklichen Beginne dieser Stadt werden aber oftmals nur kurz angerissen. Und obwohl es möglich wäre, führen diese Guides dann auch nicht zu den Plätzen hin, an denen Berlin seinen Anfang nahm. Deshalb wird der erste Teil meiner Dokuguides auch genau diese Lücke schließen: „Das alte Zentrum“ unternimmt eine Zeitreise in die wirklichen Beginne, erklärt die Begebenheiten der letzten Eiszeit, macht dich mit den Germanen und den Slaven dieser Region bekannt und führt dich durchs mittelalterliche Berlin-Cölln.

2) Augen auf und Hände frei …

… und los gehts mit der Wanderei. ^^

Das wesentliche an einem Guide ist ja, dass man weiß, wohin man gehen muss, um die Stadt kennenzulernen. Dazu liefert der Reiseführer dann relevante Informationen über die wichtigsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Ein großer Nachteil dabei: Man muss sich die ganze Zeit auf das Buch in der Hand konzentrieren, die Karte lesen und nach den im Führer genannten Orten Ausschau halten. Da bleibt keine Zeit mehr, eigene Eindrücke zu sammeln und Ecken zu entdecken, die man lieben gelernt hätte (hätte die Nase nicht in der Karte gesteckt).

Ein Audioguide nimmt dich an die Hand, ohne sie zu blockieren. Er leitet dich durch die Stadt, ohne deine Augen abzulenken. Du kannst dich frei bewegen, dich umschauen und das Geschehen um dich genießen. Die Informationen flüstert dir der Guide zu.

3) Kino fürs Ohr …

… statt platt vorgelesener Text.

Was mich an herkömmlichen Audioguides stört, ist die langweilige Art und Weise, wie Informationen vorgetragen werden. Leider gibt es davon recht viele. Dabei macht es doch gar keinen Spaß, sich im Zweifel sogar von einer abgehackten Computerstimme Wikipedia-Artikel vorlesen zu lassen. Das geht sehr viel besser!

Also habe ich mich angeschickt, eine Dokumentation zu produzieren, die das Unsichtbare hörbar macht. Sie soll nicht nur einen Mehrwert an Information bieten, sondern auch ein Erlebnis fürs Ohr sein.

4) Eine Hand voll Experten für kleines Geld

Okay Phil, sich frei bewegen und nichts in der Hand haben: Das geht auch, wenn ich mir einen persönlichen Reiseführer buche. Da hast du vollkommen recht. So ein „eigener“ Guide aus Fleisch und Blut bringt viele Vorteile mit sich: Er geht auf persönliche Wünsche ein und beantwortet deine Fragen. Dafür kostet er aber auch eine Stange Geld und ganz ehrlich: So richtig mit einer hochwertig produzierten Doku vergleichen, die man zu Fuß oder mit dem Rad begeht – das kann man nicht.

Dennoch habe ich mir dazu Gedanken gemacht und überlegt, wie ich den Aspekt des persönlichen Experten in „Berlin im Wandel“ integriere. Und da man im Digitalen einfach ein paar mehr Möglichkeiten hat, konnte ich um dich und mich noch ein paar weitere richtige Experten versammeln, die gemeinsam mit uns durch Berlin laufen. Richtig gut, oder?

5) Berlin ist es einfach wert!

Ich liebe diese Stadt einfach. Das wird wohl schon jeder mitbekommen haben, der sich mit mir unterhielt. Es gibt halt einfach so viel zu erzählen! Diese Stadt hat so viel erlebt, dass man selbst als hier lebender Wahlberliner immer wieder neues erfährt. Wieso sollte ich also meine Geschichten für mich behalten? Besser und schöner ist es doch, sie mit meinen Erfahrungen aus Radio und Hörspiel zu etwas Besonderem aufzubereiten und der Welt anzubieten.

Hier, da: Das ist mein Berlin!

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