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Warum mich das Audioformat so fasziniert

1) Kopfkino

Im Vergleich zum Film, gibt mir das Audioformat noch ausreichend Freiraum, um meine Kreativität spielen zu lassen. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich mich auf eine audio-only-Produktion viel eher einlassen kann. Frei nach dem Motto: Augen zu und … in einer anderen Welt. Gerade Hörspiele können einem Film schnell mal den Rang ablaufen. Doch auch Hörbücher kommen bei mir viel öfter ins Ohr, als dass ich mich Abends vor die Mattscheibe setze. Die Bilder erzeuge ich mir schon selbst.

2) Alle möglichen Formate

Klaro: Für das besagte Kopfkino sind Hörbücher oder Hörspiele die beste Alternative. Gerade durch Anbieter wie Audible sind sie so erschwinglich und leicht zu erhalten wie nie. Ich persönlich lasse mir übrigens auch auf Spotify vorlesen. Zwar sind sie bei dem Musikstreaminganbieter ein wenig versteckt, doch durch die App „Spooks“ fällt die Suche nach solchen Inhalten nicht mehr so schwer.

Aber auch meine Zeitung höre ich. Als Abonnent der „Zeit“ stehe ich regelmäßig vor dem Problem, dass ich diese dicke Wochenzeitung nie vollständig gelesen bekomme. Ich WILL aber. ^^ Richtig toll finde ich deshalb, dass man viele Artikel auch unterwegs hören kann. Sie werden wöchentlich von sehr guten Sprechern eingelesen und helfen mir, ein Pensum zu schaffen, dass ich durch pures Lesen am Frühstückstisch nicht erreichen würde. Ein weiteres Plus: Ich höre mir eher mal Artikel an, die ich sonst überblättern würde. Schon oft, hätte ich dadurch ein paar Perlen verpasst.

Den größten Anteil machen bei mir aber Podcasts aus, weil mir hier Menschen, denen ich gerne zuhöre, tollen Input geben. Ich glaube, dass ich die meisten Informationen inzwischen aus Podcasts ziehe. Seien es Erfahrungen von Seglern rund um die Welt, Tipps und Tricks für den chaotischen Alltag eines Selbstständigen oder unterhaltsame Unterhaltungen über die Nachrichten der Woche: Ich stelle mir meine individuelle Playlist zusammen und lerne parallel – übers Ohr.

3) Nah dran und persönlich

Vielleicht ist es auch das, was mich so besonders an dieses Format bindet. Ich bin audiophil und nehme Informationen übers Ohr am besten wahr und auf. Alles spielt sich direkt im Kopf ab und ist so nah, wie kein anderes Medium kommen kann. Ein Sprecher, der mir von den Ereignissen des Tages erzählt oder mir ein Buch vorliest, flüstert es mir direkt zu. Das empfinde ich als sehr persönlich und nah.

Und gerade diese Nähe hilft mir – wenn ich es möchte – auf einen Audioguide einzulassen oder an stressigen Tagen sehr kurzfristig und effektiv auf andere Gedanken zu kommen und abzuschalten. Und das wiederum führt zu ganz anderen Anwendungsgebieten: An Tagen, an denen ich vor lauter unsortiert und chaotisch im Geist herumspinnenden Themen nicht einschlafen kann, greife ich zu besonders schwierigen Inhalten. Ihr glaubt nicht, wie schnell ich dann im Land der Träume bin. *hehe

4) Super für unterwegs oder auf dem Sofa

Ob in der lauten U-Bahn, beim Laufen oder im Auto: Unterwegs kann man oft kein Buch in die Hand nehmen. Ein Hörbuch oder ein Podcast sind viel einfacher und schneller zur Stelle und vor allem, wiegen sie nichts. Ich gestalte mir auch langweilige Aufgaben oder Routinen im Haushalt aufregender, indem ich parallel etwas höre.

Doch auch auf dem heimischen Sofa gewinnt bei mir das Audioformat immer öfter. Der Fernseher bleibt aus und das Buch im Regal. Meine Augen wollen sich sehr oft einfach ausruhen und entspannen. Dann ziehe ich mich in die Sitzecke zurück und drücke auf Play. Ich konzentriere mich auf ein einziges Sinnesorgan und komme damit merklich zur Ruhe.

Und ich lerne ohne Anstrengung. Wusstest du, dass du einen Vortrag für Schule, Arbeit oder Uni mit deinem Rekorder auf dem Handy aufnehmen kannst, um ihn dann wieder und wieder beim Kochen, Wäsche waschen oder joggen zu hören? Du kannst dich aktiv auf andere Dinge konzentrieren und die Lautstärke auf ein Maß dezimieren, dass du es nur nebenher wahrnimmst. Dein Unterbewusstsein aber hört zu und lernt. Ich mache das mit Texten aus meinem Portugiesisch-Lehrbuch, die mir Sofia eingesprochen hat, und trainiere damit mein Hörverständnis dieser Fremdsprache.

5) Nur Stille ist schöner

[…] Psst!

 

 

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